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Sozialcourage Flüchtlinge im Tafelladen

Wir wollen etwas zurückgeben

Sie sind geflohen und wollen nicht über viele Wochen zur Untätigkeit gezwungen sein. Deswegen sind sie jetzt nicht nur Kunden der Caritas-Tafel in Herten-Süd, sondern Jwan Isso und Frank Echagbe packen kräftig mit an. Zu tun gibt es reichlich, denn auch hier ist die Zahl der Kunden stark gewachsen.

Auf dem Bild stehen drei Menschen in den Räumen einer TafelSchwester Daniela ist froh über die tatkräftige Hilfe beim Ausladen und Einräumen druch Jwan Isso und Frank Echagbe (rechts)Harald Westbeld

Jwan Isso zeigt eine tiefe Narbe am rechten Handgelenk. Der 26jährige Computer-Fachmann aus Aleppo ist mit dem IS aneinander geraten und musste mit seiner hochschwangeren Frau Houria (23) aus Aleppo fliehen. Frank Echagbes misshandelter Fuß ist viele Monate nach seiner Flucht aus Nigeria noch bandagiert. Erst hat in Boko Haram festgehalten, dann die nigerianische Polizei und nach erneuter Eroberung wieder Boko Haram, bevor er vor gut einem Jahr flüchten konnte. Beide brauchen Beschäftigung, um die Schreckensbilder aus ihren Köpfen zu vertreiben. Erst waren sie Kunden im Tafelladen Herten-Süd der Caritas, jetzt sind sie geschätzte Mitarbeiter im Team von Schwestern Daniela. „Wir wollen etwas zurückgeben“, sagt Jwan Isso.
Die Arbeitsabläufe sind eingespielt, gerade fünf Stunden bleiben, bis um 15 Uhr die Tür geöffnet wird für die ersten Kunden. Jwan Isso schaut die gerade angelieferten Porreestangen durch, sortiert aus, schneidet die Spitzen ab und sortiert sie in die Gemüsekiste. Auch im Tafelladen kommt nur einwandfreie Ware in die Regale. Frank Echagbe schleppt immer neue Kisten an und zwischendurch laden sie zusammen die beiden Transporter aus, die in schneller Folge die gespendeten Waren von den Supermärkten abholen. Das Team ist eingespielt, auf engstem Raum wird sortiert und eingeräumt, jeder kennt seinen Platz.
Kundenliste stark gewachsen
Schwester Daniela ist dankbar für die Unterstützung der jungen Männer. 147 Ehrenamtliche packen mit an, um die beiden Tafelläden der Caritas und das Kinderland mit der Kleiderausgabe in täglichem Wechsel am Laufen zu halten. 20 Ehrenamtliche benötigt sie für jeden Verkauf. Die Kundenliste ist durch die Flüchtlinge stark gewachsen auf bald 900. Auf der ersten Seite in Herten-Süd stehen nur mit „A“ beginnende Nachnamen. „Das sind die syrischen Flüchtlinge,“ sagt Schwester Daniela, „die haben oft Namen mit A“.
Was den Namen angeht, ist Jwan Isso nicht typisch. Aber seine Fluchtgeschichte erscheint schon vielfach erzählt in den vergangenen Monaten, in einem Aspekt jedoch noch tragischer. Über die Türkei und Griechenland gelangte er mit seiner Frau nach Bulgarien. Weil sie dort erkrankte, mussten sie sich melden und behandeln lassen. Statt dass ihnen geholfen wurde, landeten sie für einen Monat im Gefängnis. Houria Isso hatte dort eine Fehlgeburt, ihr Mann berichtet von Misshandlungen. Als sie freigelassen wurden, sei ihnen angedroht worden, bei Wiedereinreise für sechs Monate ins Gefängnis zu müssen.
Trotzdem ist ihr Asylgesuch vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge abgelehnt worden. Das sechsseitige Schreiben erklärt in vielen Textbausteinen umfänglich die rechtliche Situation der für Deutschland so vorteilhaften Dublin-Regeln, aber geht nicht auf die individuellen Fluchtgründe ein: Erstmals registriert in Bulgarien, also zurück dorthin.
„Deutschland ist mein Land“
Jwan Isso wird dagegen klagen: „Deutschland ist mein Land“, sagt er. Und: „Eher gehen wir nach Syrien zurück als nach Bulgarien“. In Aachen hat die Familie Verwandte und intensiv lernen beide Deutsch. Gerne möchte der Computerfachmann eine Ausbildung machen. Um nicht untätig zu bleiben, hilft er inzwischen auch im „Haus der Kulturen“ mit, in dem die Wohlfahrtsverbände in Herten die Migrationsarbeit gebündelt haben. Seine Kenntnisse in Arabisch und Türkisch seien hier sehr hilfreich in der Begleitung neuer Flüchtlinge, sagt Schwester Daniela.
Bleiben zu können, erhofft sich auch Frank Echagbe. Seine Eltern sind tot, auch sonst hat er keine Angehörigen mehr, zu denen er zurückkehren könnte. In seiner Heimat hat er Rechnungswesen studiert, weil er keine Stelle fand aber als Fliesenleger gearbeitet. Gerne würde er jetzt eine Ausbildung zum Elektriker machen. Doch auch sein Aufenthaltsstatus bleibt zu klären. Über Niger und Libyen ist er nach Italien geflüchtet und registriert worden. Doch gab es dort keine Behandlung für seinen immer wieder misshandelten Fuß.
Frank Echagbe spricht Englisch. Das hilft ebenso wie Jwan Issos Sprachkenntnisse im Vielvölkergemisch der Kunden des Tafelladens, freut sich Schwester Daniela. Am Ende des Verkaufstages, wenn die prall gefüllten Regale nach nur drei Stunden fast leer geräumt sind, versorgen sich auch ihre beiden neuen Freiwilligen mit günstigen Lebensmitteln.

Autor/in:

  • Harald Westbeld
Sozialcourage Ausgabe Münster, 01/2016: caritas.de
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